Das 9. Chakra, das Spiritchakra

 Grundform der MerKaBa, das Sternentetraeder
Grundform der MerKaBa, das Sternentetraeder

 

 

Alle Macht des Universums steht hinter jedem hohen Motiv, hinter jedem wahren Impuls, der die innere Natur des Menschen anregt.

 

Baird Spalding - und nach Heidi Weber:

 

Du kannst die ganze Menschheit, den ganzen Kosmos in einem Menschen entdecken  und - all ihre Wahrheiten erwecken in Dir.

Funktion und Dysfunktion der Chakren

Das 1. Chakra ist die Basis des menschlichen Energiesystems,

das 2. Chakra ist die Zentrale für jeden Austausch mit äußeren Energien,

das 3. Chakra ist der Ausgangspunkt des Ich-Bewusstseins und dient der Individuation,

das 4. Chakra ist die körperliche Verwurzelung der seelisch-geistigen Vereinigung,

das 5. Chakra ist das Zentrum der Zukunftskräfte für persönlichen und spirituellen Willen,

das 6. Chakra ist die Kommunikationszentrale für persönliche und universelle Wahrheiten,

das 7. Chakra ist die spirituelle Quelle für realisierende Gedankenkräfte,

das 8. Chakra ist der Ebenenwechsel des Bewusstseinszentrum in die Kraft der reinen Liebe.

 

dazu:

 

Das 9. Chakra, das Spiritchakra, befindet sich oberhalb des Hauptes etwa eine handbreit über dem Seelenchakra. Im Körper sind seine Energien präsent an 'leeren' Orten, wie den Hohlräumen in den Nervenverbindungen. Hier finden Eingebungen aus Höheren Welten Einlass.

 

Das Spiritchakra schafft das Heim für die menschliche spirituelle Kraft des Höheren Selbst. Das wurde niemals geboren und wird niemals sterben, denn es hat sich nie vom 'Paradies' getrennt und verbindet alle individuellen Inkarnationen mit der Blaupause des heilen Seins. Ursprünglich vereint im Geistfeld des Alls wird es von jeder individuellen Bewusstseinsarbeit genährt und formt im Laufe aller Inkarnationen sich mehr und mehr zu einem selbständigen Gebilde.

Es ist dem Seelenchakra verbunden 'wie ein Reiter dem Ross'. Es lenkt qualitativ die Seelenbewegungen. Je mehr die Seele sich von ihm führen lässt, desto mehr erhöhen und erweitern sich ihre Fähigkeiten. Wendet sie sich dem Ego zu, lässt der 'Reiter' das 'Ross' materialisierende Kräfte aufnehmen und verarbeiten, zieht also seinen Einfluss zurück.

 

Wenn Seelenbewusstsein im Einklang mit dem körperbedingten Unter- und dem metaphysischen Überbewusstsein schwingt, fließt strahlend weißes Licht aus dem Herzen des Universums in das menschliche Energiesystem und hebt es in die vierte Dimension. Hier findet die Rückkehr zum Einheitsbewusstsein der universellen Wahrheit statt. Die ist mit logischem Verstand weder zu erwerben noch völlig nachzuvollziehen, sondern wird mit energetisch erhöhten Sinnen als Wahrheitsgefühl empfangen.

Alberto Villoldo sagt sinngemäß: Sobald du den Weisen in Dir gefunden hast, wird der Staub der vielen tausend Leben von dir abgewaschen. Dann hast du zwar den Verstand verloren, aber bist zur Besinnung gekommen.

 

Keine universelle Wahrheit kann mit Worten völlig beschrieben werden, denn sie taucht als Gedankenblitz oder als innere Bilder in der Seele auf. Im Ringen um Verständnis kann sich ein Mensch bemühen, Wahrheiten auf immer höherem Niveau bis hin zu ursprünglichen Schöpfungs-Prinzipien zu erfassen, die mit klarem Licht einfache ewig geltende Strukturen aufzeigen.

 

Alle Ursprungsmythen benutzen symbolisch bildhafte Darstellungen für ihre Weltanschauungen. Für das Spiritchakra gilt als Symbol ein archimedischer Sternenkörper, der aus zwei sich durchdringende Tetraeder (siehe oben) besteht, die nach Platon dem Feuerelement zugeordnet werden. Dabei durchdringen sich das männliche Sonnentetraeder mit der Spitze nach oben und das weibliche Erdtetraeder mit der Spitze nach unten. Werden beide gegenläufig rotierend in Bewegung gebracht, entsteht um den Menschen als Mittelachse ein metaphysischer Raum, einer fliegenden Untertasse ähnlich. Dieses Kraftgebilde kannten schon die alten Ägypter als MerKaBa. MER bezeichnet den gesamten entstehenden Lichtraum, KA den individuellen Geist und BA die seelisch-physische Verwirklichung des Geistes.

In den indischen Veden wird dieser Lichtkörper als Diamantfahrzeug und bei den Hebräern als Götterwagen, als Aufstiegsgefährt verstanden.

 

Wer sich dem Spiritchakra bewusst verbinden kann, empfängt den Christus-Geist wie die Jungfrau Maria, trägt ihn in seiner Individualität aus und gebiert seine Kraft durch sich. Dieser Mensch hat, wie Angelus Silesius fordert,  Christus in sich in einer Weihe-Nacht geboren. Er wird seine Lebensführungen dem Werden und Wachsen dieses 'Gotteskindes' widmen. Seine Basis für jegliche Lebensorientierung wird die einende All-Liebe sein, deren Prinzipien Jesus-Christus durch sein Erdenleben offenbarte, wie es in den Schilderungen im Wassermann Evangelium (s. Buchtipps) erlebbar wird.

C.G.Jung wusste: Das Christusleben nachzuahmen ist keine leichte Sache, aber es ist unsäglich viel schwieriger, das eigene Leben so zu leben, wie Christus das seine gelebt hat.

 

Die Energien des Spiritchakras lasse n sich durch Qualitäten des Goldes symbolisieren, wie mittelalterliche Malerei besonders von Ikonen demonstriert.

Gold ist eine Farbe der spirituellen Sonnen und steht für die höchste Energie, die auf Erden gelebt werden kann. Sie steht für göttlichen Glanz, für die universelle Liebe und universellen Schutz. Sie hebt die Lebensfreude durch absichtsloses, selbstloses Helfen, Dienen und reine Güte. Goldbetonte Menschen haben ein offenes Herz und Ohr für die Sorgen ihrer Mitmenschen. Sie ertragen viel ohne sich aufzulehnen. Sie erkennen und fügen sich klaglos dem Unvermeidlichen. Auch wenn sie zeitlebens missverstanden werden, gehen sie unbeirrt ihren passionierten Weg mit Ausdauer und Durchhaltevermögen. Dabei nehmen sie sich selbst nicht so wichtig und fühlen sich so stark in Standpunkte, Meinungen und Gefühle anderer ein, dass sie Probleme haben, die eigenen Grenzen ihrer Persönlichkeit zu wahren.

Dieses ureigenste Seelenpotenzial steht im krassen Widerspruch zur heutigen noch egoistischen, machthungrigen, habgierigen, konsum- und profitsüchtigen Welt.

Dennoch gab und gibt es zu jeder Zeit bekannte menschliche Vorbilder wie Franz von Assisi oder Mutter Teresa. Derzeit im 21. Jahrhundert ist zunehmend zu beobachten, wie überall in der Welt unabhängig von irgendwelchen gesellschaftlichen Zuordnungen in Menschen sich ein stiller Wandel vollzieht.

Heidi Weber meint: Wenn Du zum Leben und allem, was es bereit hält, JA sagst, dann, ja dann vermagst Du zu zaubern, zu verwandeln – ganz besonders, wenn Du es nicht nur sagst, sondern ganz bist, ganz und gar aus JA bestehst. Dann vermagst Du Dich in Höhen zu erheben, aus denen heraus Du die Fesseln der Verneinung sprengst.

 

Geist ist immer ganzheitlich, also heil, also heilig. Nur der Prozess seiner Verwirklichung, sein Ausdruck kann sich im Menschen als gestört erweisen. Das geschieht, wenn die Verbindung und damit der Energiefluss vom Spiritchakra zum Seelenchakra eingeschränkt, gehemmt oder blockiert ist, wenn also 'das Ross' nicht oder nur mühsam bereit ist, auf den 'Reiter' zu lauschen und sich von ihm leiten zu lassen. Solche Betroffenen lehnen sich gegen das Schicksal auf, hadern mit sich selbst, können verbittert und vergrämt werden. Sie fühlen sich leicht misshandelt, ausgenutzt, vom Leben übergangen und betrogen.

Es obliegt allein ihnen, sich für heilende Energien in ihrem Wahrheitsgefühl, dem sie sich als Kind vertrauensvoll hingaben, wieder zu öffnen.

 

Als eine Zelle des Universums ist jede Seele darauf ausgerichtet, das Geheimnis des eigentlichen Sinns und Zwecks ihres Daseins zu entschlüsseln und danach zu leben. Dafür gilt es, sich an Ursprünge zu erinnern und den 'göttlichen Atem', die Bewusstseinsbildung zu schulen. Es braucht eine gewisse spirituelle Reife, um die MerKaBa als individuellen Lichtkörper selbständig zu erschaffen. Die Bewusstseinsarbeit dafür erfordert eine klare Ausrichtung auf hohe metaphysische und spirituelle Werte ohne Kompromisse.

Der innere Betrachter schaut mit höchster Achtsamkeit neutral auf erreichte Ergebnisse und fördert geistige Reifungsprozesse. Diese brauchen Ruhe und Einsamkeit!

Zwar sind spirituelle Erkenntnisse mit Worten nicht vermittelbar, aber solches Wissen auszudrücken kann andere Menschen anregen und Energien positiv verändern. Alle ehrlichen Bemühungen sind gefahrlos, denn nach dem Gesetz 'Gleiches erkennt nur Gleiches' schützt geistige Energie sich selbst vor Verunreinigungen und Machtmissbrauch. Fehlbewertungen und Irrtümer schwingen stets wirksam zum Verursacher zurück bis sie Bewusstsein fördernd verändert werden.

 

In jedem menschlichen System sind wie in einem Mikrokosmos alle göttlichen Schöpfungsimpulse vorhanden. Die menschliche besondere Aufgabe im Kosmos ist es, sie durch eigene Erfahrungen und Bewusstseinsbildungen zu erkunden und zu offenbaren - jeder seine Art gemäß.

Östliche Weisheit meint: Was uns besser machen kann und glücklicher, hat Gott vor uns hingestellt: denn wo immer ein Mensch vor uns hintritt, da ist auch die Gelegenheit, sich gegenseitig im Geiste zu fördern.

 

maria goras

 

 

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Kommentare: 1
  • #1

    heike (Freitag, 10 Juli 2015 07:54)

    Hallo,
    danke für diesen interessanten Beitrag :-) kam gerade passend zu einem Traum vom 9. Chakra ...
    Liebe Grüße
    Heike

So

10

Jan

2016

Das Siebte Große Prinzip des Kybalion heißt Duale Einheit

 

 

Doch stellt euch vor, eure empfindsame innere Künstlerin mit all ihren wundervollen Ideen würde mit eurem inneren Männlichen zusammenarbeiten. Künstlerin und Manager zusammen wären ein nicht aufzuhaltendes erfolgreiches Team!

 

Doreen Virtue

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